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Fußball respektieren. Kosten ehrlich entscheiden.
Wir sind skeptisch gegenüber dem Stadion-Neubau, wollen Fußballfans aber nicht vor den Kopf stoßen. Oldenburg soll auf Basis klarer Zahlen abstimmen.
Oldenburg diskutiert das Stadion emotional. Das ist verständlich: Fußball ist Heimat, Verein ist Identität, für die Jugend kann es Zukunft sein, für viele sind es Erinnerungen und Emotionen.
Gleichzeitig bindet ein Stadion-Neubau über Jahre Geld, Personal, Flächen und politische Aufmerksamkeit.
Unsere Grundhaltung ist deshalb fairness: Keine Blankoschecks, keine schön gerechneten Folgekosten, keine Entscheidung ohne breite gesellschaftliche Legitimation.
Das Stadion ist ein Projekt, das auf Jahrzehnte Oldenburg als Stadt und dessen haushalt prägen wird. Die junge Generation muss dafür bezahlen.
Unser Angebot an Oldenburg
- Die Stadt legt alle entscheidungsrelevanten Zahlen offen: Baukosten, Zuschüsse, Kredite, Betrieb, Risiken, erwartete Einnahmen, Auslastung und Alternativen.
- Es gibt eine klare, rechtlich saubere Bürgerabstimmung. Die Frage muss eindeutig sein und die Folgen eines Ja oder Nein verständlich erklären.
- Bis zur Abstimmung sollen keine zusätzlichen unumkehrbaren Finanzbindungen geschaffen werden, soweit rechtlich und vertraglich möglich.
- Fußballfans, Vereine, Anwohnerinnen und Anwohner, Kultur, Wirtschaft, Jugend und Steuerzahlende werden fair gehört.
Wenn Oldenburg Ja sagt :
Dann tragen wir das Projekt voll mit.
Wir wollen, dass es ein Erfolg wird: mit Kostenkontrolle, transparenter Betriebsgesellschaft, nachvollziehbarer Auslastungsstrategie, barrierefreiem Zugang, fairen Konditionen für Sport und Stadtgesellschaft sowie regelmäßiger Veröffentlichung von Einnahmen, Zuschüssen und Risiken.
Wenn Oldenburg Nein sagt:
Dann muss die Politik und der Fußball das respektieren.
Dann braucht Oldenburg aber auch einen ehrlichen Plan für Sportförderung, bestehende Infrastruktur, Jugend- und Breitensport sowie das Marschwegstadion.
Unser Maßstab ist einfach: Wer Steuergeld in dieser Größenordnung bindet, muss die Stadtgesellschaft mitnehmen.